Schwarzwälder Kirschtortenfestival 2023

Es durfte wieder geschlemmt werden und ich war als Moderator mittendrin 🙂
Nach 2018 fand das Festival endlich wieder im ausverkauften Kurhaus in Todtnauberg statt. Die 2-jährige Veranstaltung fiel 2020 der Pandemie zum Opfer. 2021 konnten wir das Festival zumindest in einer digitalen Form auf die Beine stellen und durchführen.

Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Ablauf: Erstellung der weltbekannten Torte

Grundsätzlich gab es 3 Gruppen: 1 Promirunde, u.a. mit Moderator und Sänger Hansy Vogt, der im Anschluss auch zum Botschafter der Schwarzwälder Kirschtorte für die kommenden 2 Jahre ernannt wurde; 1 Profirunde, sowie insg. 4 Amateurgruppen. Alle hatten die gleichen Rahmenbedingungen: Erstellen einer Schwarzwälder Kirschtorte innerhalb 20 Minuten. Den gesamten Ablauf, insbesondere aber den Geschmack bewerten 4 sehr erfahrene Juroren.

Großes mediales Interesse

Dass das Festival immer von vielen Medienvertreter verfolgt wird ist mittlerweile Standard. Dieses Jahr waren gleich mehrere Kamerateams und noch mehr Journalisten vor Ort, die über das Festival berichteten.

Impressionen

Ich sage herzlichen Dank der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, für die erneut tolle Zusammenarbeit, danke Bächle Event & Media für die einwandfreie technische Umsetzung, danke den zahlreichen Zuschauern. Hat mir wieder viel Spaß gemacht! 🙂

Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia & Paralympics 2023

Nach der coronabedingten Pause fand dieses Jahr endlich wieder das Bundesfinale im Schwarzwald statt. Im Zeitrahmen vom 26.02-02.03.2023 kämpften an den beiden Wettkampftagen Dienstag und Mittwoch die durch die Landesfinals qualifizierten Schulteams um die Podestränge. Ich durfte auch dieses Mal wieder als Moderator und Stadionsprecher im Skilanglaufstadion Wittenbach (Schonach) dabei sein sein.

Skilanglauf Bundessieger 2023

Nach zwei spannenden und packenden Wettkampftagen, wurden die Team-Zeiten jeweils zusammen gezählt. Also das kumulierte Ergebnis vom 1. Wettkampftag, dem Techniksprint, sowie der Staffel am zweiten Tag. Damit stehen die Bundessieger 2023 fest:

WK III-Mädchen Sportgymnasium Oberhof
WK III-Jungs  Sportgymnasium Oberhof
WK IV-Mixed Werdenfels-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen

Impressionen 2023

Highlights aus dem Stadion

Highlights aus dem Stadion. Quelle: Jugend trainiert für Olympia & Paralympics

Weltcup Skicross Oberwiesenthal 2023 (abgesagt)

Am 04-05.03.2023 sollte in Oberwiesenthal mal wieder eine Premiere gefeiert werden. Die weltbesten Skicrosser:innen sollten im Erzgebirge um weitere wertvolle Weltcuppunkte kämpfen. Ich hätte als Moderator und Sport-Entertainer den Weltcup begleiten dürfen, zusammen mit meinem geschätzten Kollegen Oliver Andorfer. Doch 2 Wochen vor Durchführung, mussten die Organisatoren den Weltcup wegen Schneemangel leider absagen. Wir alle hoffen auf nächstes Jahr…

Hier geht’s zur Veranstalter-Website: https://weltcup-oberwiesenthal.de/

Impressionen meiner letzten Skicross Weltcups

Zusammenschnitt Weltcup Skicross 2019 am Feldberg, Hochschwarzwald

Weltcup Nordische Kombination Schonach 2023

Der 57. Schwarzwaldpokal lockte wieder tausende Zuschauer an Schanze und Loipe. Ich durfte wieder als Moderator des Stadion-TVs alle Beteiligte mit Hintergrundgeschichten, Musik und guter Laune unterhalten 🙂

Vorproduktionen Tage zuvor

Damit wir am Wochenende allen Besuchern und Wintersportfans exklusive Blicke hinter die Kulissen geben konnten, war ich bereits schon Tage zuvor mit dem Kamerateam um Jana Johnston und Joscha Bitsch sowie dem Stadion-TV Produzenten Moritz Huber unterwegs, um Videos für das Weltcup-Wochenende zu drehen.

So waren wir bspw. an der zu Schonach benachbarten Adler Schanzen in Schönwald, um den Stars von morgen mal bei Ihrem Training zuzuschauen. Auch vom Trainer Marius Kaiser wollte ich wissen, wie viel Arbeit und Engagement notwendig ist, um den Nachwuchs erfolgreich zu machen und am Wichtigsten: dass die Schüler:innen Spaß am Springen haben!

Auch haben wir die Langenwaldschanze besucht, von der am Weltcup-Wochenende unsere weltbesten Athlet:innen runterspringen. Für mich sollte dabei der langersehnte Traum des Fliegens in Erfüllung gehen. Das Ganze sogar im original Sprunganzug von Olympiasieger Georg Hettich 🙂

Weiter ging es mit der nächsten Vorproduktion. Dazu sind wir ins Mannschaftshotel der DSV-Athlet:innen gefahren, um mit der frisch-gebackenen zweifachen Junioren-Vizeweltmeisterin und aktuell Zweitplatzierte im Weltcup Nathalie Armbruster. Sie ist mit Ihren 17 Jahren noch eine relativ junge Sportlerin, Schwarzwälderin, stammt vom Kniebis und mischt aktuell den Weltcup auf.

Wir sprachen über Ihre Erfolge, den Sport im Allgemeinem aber auch über die IOC-Entscheidung vom 24.06.2022, dass die Nordischen Kombiniererinnen nicht bei den Olympischen Winterspielen 2026 dabei sind. Das Gespräch hingegen war entspannt und sympathisch, danke Nathalie.

„Ich war geschockt […] mit dieser Entscheidung werden Träume zerstört!“

Nathalie Armbruster, zur IOC Entscheidung
Olympiade 2026 ohne Kombiniererinnen.

Freitag: Sound- und Technik-Check für das Stadion TV

„Preparation ist Key“ (Vorbereitung ist alles), sagte einst ein Professor zu mir. Also traf sich das gesamte Stadion-TV Team zum finalen Technik Check einerseits und ich hatte noch Soundcheck mit den PA-Technikern.

Samstag: erster Wettkampftag

Meine Aufgabe: die Zuschauer nach dem Springen im Langlaufstadion in Empfang nehmen, für gute Laune sorgen, vorproduzierte Filme zeigen, Interviews mit Ehrengästen führen, Zuschauern Hintergrundinfos und den Sport im Allgemeinen näher bringen und das gesamte Stadion für den Start der Langlauf-Wettbewerbe vorbereiten und die Stimmung einheizen. Wir waren rund 2 Stunden live auf Sendung.

Sonntag: zweiter Wettkampftag

Grundsätzlich selbe Aufgabenstellung wie am Freitag, jedoch mit zusätzlichem Warm-Up inkl. Nationen-Präsentation an der Schanze. Anschließend ging es im Eiltempo wieder hoch ins Langlaufstadion.

Interviewgäste waren u.a. Nathalies Eltern Hans und Susi Armbruster sowie der Schonacher Olympiasieger Hans-Peter Pohl.

Es war ein rundum genialer Weltcup und 57. Schwarzwaldpokal. Das Wetter war super, ausreichend Schnee, klasse Stimmung im Stadion, tausende Zuschauer an beiden Tagen. Herzlichen Dank auch für die zahlreichen Lobe, die mich auf diversen Wegen erreicht haben, das freut mich immer sehr 🙂

Ich komme sehr gerne wieder nach Schonach! 🙂

P.S.

Sehr gefreut habe ich mich über die zahlreichen Beglückwünsche, die ich von so vielen Stellen bekommen habe, u.a. vom Renndirektor des Int. Skiverbandes (FIS), Lasse Ottesen:

Entertainment level was brought one more level up from last season. With your entusiasme and great knowledge of  the sport, you bring another entertainment level to our event witch we really appreciate
(Lasse Ottesen, FIS Renndirektor, 2023)

Bewertung: 5 von 5.

Weltcup Skispringen Damen Hinterzarten 2023

Nach 5-jähriger Pause war es endlich wieder soweit: Hinterzarten richtete seinen 5. Skisprung Weltcup der Damen aus und ich durfte, wie schon beim letzten Mal, den Weltcup begleiten. Gebucht wurde ich als Sport-Entertainer, also einmal das Rundum-Sorglos-Paket: Warm-Upper, Stadionsprecher, Sportexperte und Diskjockey.

Freitag: Training

Los ging es für mich vor Ort mit der Akkreditierung und der Mannschaftsführersitzung. Ideale Gelegenheit für mich vorab exklusive Infos von Trainern und Organisationskomitee einzuholen. Anschließend gings ins Adler-Skistadion um mich Einzurichten, Technik-Checks, Abstimmungen mit FIS und TV etc.

Geplant waren eigentlich 2 Trainingsdurchgänge sowie die Qualifikation für Samstag. Doch aufgrund eines technischen Problems beim Daten-Dienstleister, konnte nur das Training erfolgreich abgehalten werden.

Samstag: Qualy und Einzelwettbewerb

Es sollte der Highlight-Tag werden, aber der Reihe nach. Zunehmend mehr Zuschauer:innen kamen an die neue, bzw. umgebaute Adlerschanze, die mittlerweile die kleinste Großschanze der Welt ist (HS 111m/KP 100m). Die Athletinnen genossen die Stimmung im Stadion, was sich durch die strahlenden Gesichter zeigte und in vielen Interviews unterstrichen wurde. Das freut mich natürlich sehr, da ich mich genau für diese Emotionen verantwortlich fühle. Im Übrigen egal ob den Athletinnen, Zuschauer:innen oder auch den fast 300 ehrenamtlichen Helfern. Ein Event sollte Spaß machen!

Aus Deutscher Sicht konnte ebenfalls gefeiert werden. Katharina ALTHAUS lag nach dem 1. Durchgang bereits auf Platz 1, den Sie auch im Zweiten souverän verteidigte: Ihr 12. Weltcup-Sieg! Die Slowenin Ema KLINEC gewann die Qualy und sicherte sich Platz 2. Dahinter die Kanadierin Abigail STRATE, die sich mit Platz 3 ihre erste Podestplatzierung erkämpfte. Nicht zu vergessen aber auch die großartige Leistung von Selina FREITAG, Platz 5, großartig!

Den VIP-Gästen wurde nach dem offiziellen Programm noch etwas besonders geboten: Die Top-6 Athletinnen wurde ins VIP-Zelt geladen, um dort noch einen weiteren Preis in Empfang zu nehmen. Ich nutzte die Gelegenheit für einige Interviews, nicht nur mit den Sportlerinnen, sondern bspw. auch Skisprunglegende und Olympiasieger Martin SCHMITT.

Sonntag: Qualy und Einzelwettbewerb

Am letzten Wettkampftage strahlten alle mit der Sonne um die Wette. Der Tag war perfekt. Super Wetter, noch mehr Leute im Stadion und großartigen Sport!

Bevor es losging nutzte ich die Zeit, um mir selbst mal ein Bild von der neuen Adlerschanze zu machen und fuhr mit Bahn und Lift bis ganz nach oben.

Zurück in meiner Moderatorenkabine, versorgte ich die Gäste mit vielen Infos rund um die Athletinnen, Skispringen im Allgemeinen sowie den Schwarzwald. Alles natürlich entsprechend musikalisch untermalt. Zwischen den beiden Wertungsdurchgängen nutzte ich auch die Zeit, die Leute auf den Finaldurchgang einzustimmen. Also Warm-Upper im Schanzenauslauf!

Am Ende gewann mit neuem Schanzenrekord (112,5m) die Norwegerin Anna Odine STRÖM. Die sympathische Norwegerin Stand uns allen noch für ein nettes Siegerinterview zur Verfügung:

Weltcup Hinterzarten, 29.01.2023; Foto: Jan Simon Schäfer

Danke!

Ich möchte von Herzen Danke sagen, danke dem Organisationskomitee Hinterzarten, für die erneut tolle Zusammenarbeit. Danke der gesamten Technik-Crew um Bächle Event & Media, die einmal mehr einen großartigen Job gemacht haben! Danke den FIS-Funktionären und TV-Produzenten, für die entspannte und kollegiale Zusammenarbeit.

Und einen besonderen Dank meinen Eltern! Die mich wieder einmal an allen 3 Tagen besucht haben. Danke Papa für die ganzen Bilder und Videos! Ihr seid großartig! ☺

Meine großartigen Eltern Ingeborg und Hartmut

Weltcup Skispringen Titisee-Neustadt 2022

Highlights-Video

Erstmals durfte ich als Sport-Entertainer an der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt das gesamte Weltcup-Wochenende im Skispringen begleiten. Bedeutet: Event-Warm-Upper, Stadionsprecher und Sportexperte, natürlich zweisprachig und Diskjockey. Also einmal das große Rundum-Sorglos-Paket!


Das Besondere: ich war zumindest vordergründig „alleine“ und alles in Personalunion. Dadurch keine Schnittstellen (bspw. zwischen Moderator und Diskjockey), optimale Abläufe, sehr schnelle Reaktionszeiten bei besonderen Momenten, bspw. Sprung auf Bestweiten, Führung etc.

Die Herausforderung: alles im Blick zu behalten. linker Monitor Datenmonitor (Weite, Kampfrichterpunkte, Jury-Entscheidungen etc.), mittig meine eigene Datenbank, rechts DJ-Programm mit Pult, hinten Vidi-wall Monitor um bildsynchron zu moderieren.

Tag 1: Donnerstag, offizielles Training

Einrichten – Abstimmen – Moderieren. So könnte man den ersten Tag zusammenfassen.

Einrichten meiner Sprecherkabine, die zugegebener Weise etwas zu klein für mich war, weil ich dann doch einiges an Technik und Gepäck dabei habe, weil ich eben mehr mache als nur Moderieren.

Abstimmen mit dem OK, TV-Produktion, PA-Technik, FIS, Ressortleiter Zeremonien etc. um an den folgenden 3 Wettkampftagen einen einwandfreien Ablauf sicherzustellen.

Tag 2: Freitag: Qualifikation und Wettkampf Herren

Gewann die Qualy noch der überragende Mann dieser Saison Dawid KUBACKI (POL, 130,5m/144,0m), konnte sich am Ende dann doch Anže LANIŠEK (SLO, 133,5m/141,0m) zu seinem dritten Weltcup-Sieg durchsetzen. Der Wettkampf war äußerst spannend, die Stimmung im Stadion elektrisierend, knapp die Entscheidung: um -1,3 Pkt. gewann Anže.

Für die Überraschung des Tages sorgte Karl GEIGER (GER, 135,0/141,5m), der mit Platz 3 sein bestes Saisonergebnis einflog. Das Stadion feierte ihn lautstark, als er das Podest bestieg.

Tag 3: Samstag: Mixed-Team Wettbewerb

Es gibt in der aktuellen Saison nur 2 Mixed-Team Wettbewerbe. Umso größer war die Freude, dass einer davon bei uns stattfand. Die Stimmung im Stadion war wirklich toll und mitreißend. Am Ende sicherte sich Team Deutschland Platz 3 (Selina FREITAG, Constantin SCHMID, Katharina ALTHAUS, Karl GEIGER), Norwegen Platz 2 und Österreich erkämpfte sich den Ersten.

Zwischen Probedurchgang und ersten Wertungsdurchgang kochte ich als Warm-Upper die Stimmung im Stadion hoch. Hierbei verlasse ich immer meine Kabine mit vollausgestatteter Technik und gehe mit meiner mobilen Einheit raus, um situativ die richtigen Stimmungslieder einspielen zu können.

Tag 4: Sonntag: Qualy und Wettkampf Damen und Herren

Ein absoluter Traumtag! Kalte Temperaturen, blauer Himmel und Sonnenschein, eingeschneite Landschaft, volles Stadion, großartiger Sport und Leistungen!

Zunächst die Damen. Katharina ALTHAUS (GER) sprang vor heimischen Publikum zu Ihrem 10. WC Sieg und übernahm um 4 Punkte auch die Gesamt-Weltcup-Führung.

Was im Lichterglanz von Katha’s Sieg droht unterzugehen: Selina FREITAG (GER) mit Ihrem bisher besten Einzelergebnis im Weltcup: Platz 5 (125,0m/129,5m). Ebenso Agnes REISCH (GER) mit Platz 11 (119,5m/125,0m). Große Klasse!

Bei den Herren war es eine geniale Dawid KUBACKI Show von Anfang bis Ende. Erst sicherte er sich den Qualy Sieg mit -7,0 Punkten Vorsprung. Dann übernahm er die Führung im 1. Wertungsdurchgang (139,5m/57 Haltungspkt.) und schließlich setzte er im Finaldurchgang noch einen oben drauf: 143,0 m und 57,5 Haltungspkt.! Das Stadion war mit vielen angereisten polnischen Fans besetzt, entsprechend laut war die feierliche Stimmung, Gänsehaut!

Resümee

Es war zwar sehr anstrengend, durch die enge Taktung, dadurch dass die Damen und Herren antraten, war meine Vorbereitung recht umfangreich, aber es hat super viel Spaß gemacht!

Danke an das OK Titisee-Neustadt, für den herzlichen Empfang, die professionelle Zusammenarbeit und die vielen tollen Lobe, die mir ausgesprochen wurden. Danke FIS, für die tolle und unkomplizierte Zusammenarbeit. Danke an die gesamte Technik Crew von Bächle, für die entspannte und einwandfreie Zusammenarbeit. Danke DSV, für das Wiedersehen mit vielen alten Bekannten und die tolle Zusammenarbeit.

Und zu guter Letzt: großer Dank meinen Eltern, die mich an fast allen Tagen begleitet haben, Bilder und Filme gemacht haben, die ich u.a. hier verarbeiten kann!

MOUNTAINBIKE Testival Brixen 2022 (ITA)

Ende September war es endlich wieder soweit: ich durfte wieder als Moderator das MOUNTAINBIKE Testival im italienischen Brixen moderieren. Vom 22-25.09.2022 konnten wir auf und um den Domplatz im Herzen der wundervollen Stadt einige tausend begeisterte Mountainbiker:innen und Besucher willkommen heißen.

Meine Aufgabe als Moderator

Die Eventbühne war für die 4 Tage mein Reich. Ich habe alle Bühnenprogrammpunkte moderiert, Tech-Talks geführt, mit den Ausstellern ihre neusten Produkte den Besuchern vorgestellt und zu guter Letzt: mit abwechslungsreicher Musik zwischen den Programmpunkten das gesamte Eventgelände unterhalten, also die gesamte Innenstadt von Brixen 🙂

Talk mit Bike-Legende Tibor Simai

Der gebürtige Münchner wurde 1982 durch den Film E.T., insbesondere durch die Szene der BMX-Verfolgungsjagd, zum BMX fahren inspiriert. Damals war er 10 Jahre alt und es entfachte in ihm eine große Leidenschaft. Er war ab 1995 BMX Profi, Mehrfacher Deutscher BMX Meister, ab 2007 MTB Profi, heute ist er Markenbotschafter für Magura.

Foto: Hartmut Lubowitzki

Einmal mehr sage ich dem gesamten Team der Motor Presse Stuttgart und der MOUNTAINBIKE Redaktion herzlichen Dank für die erneut tolle und sehr kameradschaftliche Zusammenarbeit! Freue mich schon jetzt auf das nächste Mal! 🙂

Schwarzwald Bike Marathon 2022

Seit 2004 bin ich der Stadionsprecher und Moderator des Schwarzwald Bike Marathons in Furtwangen. Dieses Jahr feiern wir Jubiläum, der Bike Marathon wird zum 25. Mal ausgetragen!

Meine Geschichte um den „SBM“

Tatsächlich bin ich seit der allerersten Auflage 1997 dabei. Die ersten Jahre allerdings noch nicht als Moderator, sondern als Helfer für Strecke richten und Verpflegungsstation auf dem Brend.

Dann 2004. Um an der Verpflegungsstation für gute Stimmung zu sorgen, hatte ich meine eigene, mobile Musikanlage aufgebaut. Andreas Mutterer (der Bernauer ist zusammen mit Wilfried Straub Ideengeber des SBM und auch mein ehem. Biathlon Trainer), war von Beginn an Stadionsprecher. An diesem Tag ging es ihm allerdings gar nicht gut (Grippe o.ä.). Das wusste auch Richard Krieg, damaliger Bürgermeister und Vorsitzender des SBM. Richard hatte mich allerdings schon bei einigen Events moderieren gehört. Als er mit dem Führungsfahrzeug bei uns auf dem Brend ankam, sah er mich und kombinierte sofort. Von Richard war es auch weniger ein „Fragen“, mehr ein „Stefan, wir brauchen Dich unten, dem Andi geht’s ned gut“ Ich setzte mich zu ihm ins Auto, wir fuhren in die Stadt und prompt war ich Co-Moderator.

Drei Jahre lange moderierten Andi und ich gemeinsam, er wollte kürzer treten und verabschiedete sich 2006. Also übernahm ich 2007 das Zepter, oder vielmehr das Mikro als Hauptmoderator.

Bild von 2007 zusammen mit dem damaligen Vorsitzenden und Bürgermeister Richard Krieg

Von meiner Moderations-Premiere 2004 hab ich leider kein Bild, dafür von meinem zweiten Mal, ein Jahr später:

Co-Moderatoren:innen

2007 wurde ich von Lasse Schmidt unterstützt, auch er ein ehem. Biathlon-Sportkamerad von mir. 2008-2010 durfte ich mit der ehem. Weltcup-Fahrerin Petra Schmidt (geb. Winterhalder) moderieren. 2017 mit Eva-Maria Fünfgeld, der 2-fachen Paraolympionikin (Sydney 2000, Athen 2004).

2014 wurde der Zuschauer-Hotspot an der Katharinenhöhe ausgebaut und von Olympiasieger (Nord. Kombi) sowie Eurosport-Kommentator Hans-Peter Pohl stimmungsvoll moderiert.

Seit 2011 darf ich zusammen mit Dagmar „Dagi“ Bettinger die Fahrer:innen im Ziel Willkommen heißen, einzige Ausnahme war 2017, das Jahr mit Eva-Maria.

Dagi und ich kennen uns aber nicht erst seit 2011, sondern schon seit über 30 Jahren, als ihr Sohn, der bekannte MTB Marathon-Spezialist „Matze“ Bettinger und ich ebenfalls Biathlon-Kollegen waren und wir viel Zeit miteinander verbrachten. Nicht nur wir Kaderathleten, sondern auch unsere Eltern, es war eine wirklich tolle gemeinsame Zeit! 🙂

1996, die Biathlonfamilien Bettinger, Lorenz, Kienzler und Lubowitzki. Matze und Dagmar jeweils im roten Shirt, ich im Hellgrauen.

25. Schwarzwald Bike Marathon

Samstag, wieder ganz im Zeichen der Youngsters

Auch wenn das Wetter so überhaupt nicht für die Jüngsten mitspielte, ließ sich keiner der Fahrer:innen den Mut nehmen. Den Anfang machten die Allerjüngsten im Rahmen der Hirsch-Sprung Laufrad Trophy. Weiter ging es für die Schülerklassen im Rahmen des RENA Kids Cup, der heuer bereits zum 14. Mal ausgetragen wurde.

Sonntag: Marathon-Jubiläumstag

Los ging es traditionell um 07:00 Uhr mit dem Startschuss über die Königsetappe des Tages. Heuer die 90km. Dies bedeutet für die Technik-Crew und mich Aufbau entsprechend früher, konkret 05:30 Uhr. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön der gesamten Crew: Impuls für die Beschallung sowie das Team um Moritz Huber für die visuelle Produktion, mit vielen Kameras, Großleinwand etc.

Während die gesamte Veranstaltung sehr gut verlief, das Wetter auch vollständig mitspielte, gab es am Ende auch eine kleine Sensation auf der großen Strecke, was es so in Furtwangen noch nie gab: 3-fach Sieg für das Singer Racing Team: Auf der Zielgeraden sicherte sich Martin FREY den Tagessieg, vor Caleb KIENINGER und Simon STIEBJAHN.

Es war eine rundum gelungene Jubiläumsauflage, dank der über 800 ehrenamtlichen Helfern. Ich sage von Herzen Danke dem gesamten OK, für die erneut tolle Zusammenarbeit und freue mich schon jetzt wieder auf 2023!

Rückblick

So lief es 2021 ab. Zum Beitrag

Bike Giro Hochschwarzwald 2022

Endlich war es wieder soweit. Der ROTHAUS Bike Giro Hochschwarzwald startete mit seiner 6. Auflage und ich durfte wieder als Stadionsprecher und Sport-Entertainer dabei sein. Diese Auflage war auch wieder ein UCI S2 Etappenrennen. Die Fahrer:innen können folglich wertvolle UCI Punkte auf ihr Konto einfahren.

Die wichtigsten Eckdaten

  • Wann: Donnerstag bis Sonntag, 04-07.08.2022.
  • Was: UCI S2 MTB Etappenrennen
  • Wo: Notschrei (Todtnau) und Rothaus (Grafenhausen)
  • Strecke, insg.: 256,8 km, 7.010 Höhenmeter
  • Alle Infos zum Event: zur Website

Impressionen: Live is life!

Etappe 1: Hitze machte vielen zu schaffen

Gestartet wurde die erste Etappe am Donnerstag 04.08.2022 im Nordic Center am Notschrei. 51,6 km bei 1.387 Höhenmeter. Das Fahrerfeld war hochkarätig besetzt, nicht zuletzt wegen der Klassifizierung als UCI-S2 Rennen. Insgesamt kamen die Biker:innen aus 20 Nationen!

So konnte die amtierende Vize-Europameisterin im Marathon Janina WÜST (SUI) mit einem Vorsprung von -4:26 min souverän gewinnen, vor Rosa VAN DOORN (NED) und Karen BROUWER (NED).

Bei den Elite Herren war es von Anfang bis Ende spannend. Ein Trio, das die gesamte Zeit über gemeinsam fuhr. Am Ende war es ein packender Sprint auf der Zielgeraden zu Gunsten von Vorjahres-Gesamtsieger Simon STIEBJAHN (GER), der mit einem Vorsprung von wenigen Metern sich den Tagessieg holte. Zweiter wurde Simon SCHNELLER. Dritter der Marathon-Vize-Weltmeister von 2020 Tiago FERREIRA (POR).

Etappe 2: Gesamtführung für Simon SCHNELLER um 6/100 Sekunden!

Tag zwei des Bike Giros. Heute standen 64,8 km und 2.140 Hm auf dem Programm. Wieder war Ziel und Ausgangspunkt die Nordic Arena am Notschrei. Der Startschuss fiel um 10:00 Uhr. Erfreulicher Weise blieben die Temperaturen heute unter 30 °C.

Insbesondere bei den Männern war es wieder sehr spannend. Zunächst eine 7er Spitzengruppe, dann 5, dann 4 und die beiden Schnellsten duellierten sich auf der Zielgeraden. Am Ende siegte knapp der Portugiese Tiago FERREIRA vor Simon SCHNELLER, der dem „Stiebi“ die Gesamtführung um 6/100 Sekunden abnahm.

Bei den Frauen baute Janina WÜST durch ihren Tagessieg die Gesamtführung weiter aus.

Etappe 3: Beide Eliteklassen entscheiden sich auf der Zielgeraden

Der Tross ist umgezogen, vom Notschrei zum Hauptsponsor an bzw. in die ROTHAUS Brauerei. Es stand die härteste Etappe an: 76,0 km/2.020 Hm. Start war wieder um 10:00 Uhr.

Bei den Elite Damen war es so knapp, wie noch noch nie bei dieser Auflage. Auf der Zielgeraden konnte Janina WÜST (SUI) sich dann doch noch knapp gegen Corina DRUML (AUT) durchsetzten und sicherte sich damit ihren 3. Etappensieg. Ihren Vorsprung in der Gesamtwertung konnte sie entsprechend auf 12:30 min ausbauen.

Bei den Elite Herren war es schon wieder ein Schlussspurt auf der Zielgeraden. Dieses Mal konnte Simon STIEBJAHN (GER) triumphieren und sicherte sich seinen zweiten Etappensieg, vor Tiago FERREIRA (POR), der dafür nun die Gesamtführung um 7 Sekunden übernahm, vor „Stiebi“. Dritter der Gesamtwertung ist aktuell Simon SCHNELLER (GER) mit auch „nur“ 32 Sekunden auf die Spitze. Eine solch enge Gesamtwertung, nach über 7,5h Fahrzeit, es bleibt spannend bis zum Schluss 🙂

Etappe 4: FEIRREIRA und WÜST sichern sich den Gesamtsieg

Schon gleich zu Beginn des letzten Tages war bei allen die Stimmung richtig gut. Das Wetter sollte perfekt werden: 23°C, sonnig bis leicht bewölkt. Einfach idealer Abschluss.

Bei den Männern fuhr Simon STIEBJAHN zu seinem 3. Etappensieg, was aber nicht für den Gesamtsieg reichte. Dieser sicherte sich am Ende der heute zweitplatzierte Mann in Gelb. Nach fast 10h Rennzeit, beträgt der Abstand in der Gesamtwertung aber nur 6 Sekunden! Dritter der Gesamtwertung wird Simon SCHNELLER, mit +3:09.

Bei den Damen fuhr die Kärtnerin und Wahl-Schwarzwälderin Corina DRUML zum Tagessieg. Da sie aber schon bei der ersten Etappe massive Probleme wegen technischem Defekt hatte und fast 1h Zeit verlor, war sie für die Gesamtwertung chancenlos. Diese sicherte sich souverän Janina WÜST (SUI) vor Rosa VAN DOORN (NED) und Janine SCHNEIDER (GER)

SWR war mit Kamerateam vor Ort

Die bewegende Geschichte um Didier MUNYANEZA

Didier kommt aus Ruanda. Dort ist Radsport so beliebt wie bei uns Fußball. Bislang fuhr er nur Rennrad. Er ist ruandischer Straßen-Zeitfahrmeister 2022.

Er hat in den 1990ern bei einem Völkermörd in Ruanda einen Großteil seiner Familie verloren. Als er noch ein Kind war, fragte ihn ein Mann, wie er ihm helfen kann. Didier sagte: „Ich wünsche mir ein Fahrrad, damit ich wieder zur Schule kann.“ Der Mann schenkte ihm ein Rad. Viele Jahre später hat Didier die Twinlegs Cycling Academy gegründet und möchte damit aus Dankbarkeit wieder etwas an seine Landsleute zurückgeben.

Bedingung um dort aufgenommen zu werden: Schüler müssen in Schule, damit sie später bessere Chancen im Leben haben.

Durch den deutschen Mountainbiker Daniel Gathof kam im Frühjahr 2022 der Kontakt zustande, als Daniel in Ruanda ein Etappenrennen fuhr. Daniel bekam später eine Einladung zum Swiss Epic (Mitte August) und hat kurzer Hand Didier dazu eingeladen. Jetzt brauchte es aber noch ein Visum. Dies sollte er aber erst im September bekommen, um nach Europa reisen zu dürfen. Daniel schrieb den Radsport-Präsidenten in Ruanda an. Dann ging es schnell, Didier hat diesen Montag sein Diplomaten Visum abgeholt, Dienstag saß er im Flieger, Mittwoch holte Daniel ihn vom Flughafen ab, am Donnerstag stand Didier am Start des Rothaus Bike Giros. Das Besondere daran: Er sitzt erst zum 3. Mal auf einem Mountainbike.

Danke

Ich sage dem gesamten Team herzlichen Dank, für die wiederholt tolle und professionelle Zusammenarbeit. Hat Spaß g’macht 🙂

Danke auch meinen Eltern, die an zwei Tagen extra angereist sind, ihr seid klasse! 🙂

Internationales Bobby-Car Rennen 2022

Nach 3-jähriger Pause war es endlich wieder soweit: ich durfte wieder als Moderator und Entertainer das sehr gesellige Int. Bobby-Car Rennen in Hofsgrund moderieren. Es war mit knapp 90 Starter:innen die bisher erfolgreichste Auflage. Im Übrigen mit „nur“ 24 Kindern, der Rest waren Jugendliche, vor allem aber Erwachsene, die rund die Hälfte des Teilnehmerfeldes darstellten 😉

Mein Auftrag war es nicht nur die Rennen zu kommentieren und die Siegerehrung zu moderieren, sondern auch musikalisch für beste Stimmung bei Zuschauern und Fahrer:innen gleichermaßen zu sorgen.

Stargast: Stand Up Comedian Hazel Brugger

Hazel Brugger selbst dürfte viele aus dem TV kennen: ZDF heute-show, ZDF Die Anstalt, LOL – last one laughing und noch viele mehr.

Hazels Mann Thomas Spitzer stammt aus Hofsgrund und kam gerne für dieses Wochenende zurück in seine Heimat. Samstags wurde im Rahmen des „Bergfeuers“ gefeiert, Sonntag trat er beim Rennen erstmals an. Die Erlebnisse der beiden haben sie filmisch verarbeitet: